Anushka Chkheidze

Seebühne

Anushka Chkheidze ist eine georgische Komponistin und Klangkünstlerin, geboren 1997 in Tiflis. Ihr vielseitiges Werk reicht von immersiven Klanglandschaften mit Feldaufnahmen, Chorstimmen und Orgelklängen bis hin zu rhythmisch geprägten Kompositionen. Seit ihrem Debütalbum Halfie (2020), gefolgt von Move 20-21, Lost Luggage und Clean, Clear and White, hat sie eine eigenständige klangliche Sprache entwickelt, die Räume in poetische, ortsspezifische Erfahrungen verwandelt.

Sie trat bei internationalen Festivals und Ausstellungen wie den Darmstädter Ferienkursen, dem Close Encounters Festival und der Monheim Triennale auf, die sie mit ortsspezifischen Arbeiten beauftragte, darunter Intricate Pipes, eine Komposition für MIDI-Orgel und analoge Setups, uraufgeführt 2025. Installationen wie Lost Lullaby und See Me verbinden lokale Stimmen, Umweltaufnahmen und instrumentale Texturen zu immersiven Arbeiten über Erinnerung, Ort und soziale Interaktion.

Anushka Chkheidze arbeitete unter anderem mit Robert Lippok, Eto Gelashvili, Hayk Karoyi und Lillevan Pobjoy zusammen und beschäftigt sich intensiv mit Echtzeitkomposition sowie dem Zusammenspiel klassischer und elektronischer Elemente.

 
Fotocredit: Levan Maisuradze

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